Das Psychodrama verfügt über eine Vielzahl von Möglichkeiten, Konzepte über sich selbst, über andere und über Beziehungen – sei es die gemeinsame, oder eine andere nur wahrgenommene - abzurufen. Damit verbunden sind innere Prozesse, wie sie z.B. die Theory of Mind (Förstl), die Mentalisierung (Allen & Fonagy), die Schemata (Piaget, Young) und die Spiegelneuronen-Theorie (Rizzolati) beschreiben.
Es werden die o.g. Theorien kurz vorgestellt und in Beziehung gesetzt zu psychodramatischen und soziometrischen Herangehensweisen; Übungszeit für die TeilnehmerInnen in Groß- und Kleingruppe.
Stichworte:
Mentalisierung, Theory of mind, Soziometrie, Soziales Atom, Rollenatom, Soziokulturelles Atom, Soziometrischer Test, Monolog, Doppeln, Rollenwechsel/Rollentausch, Telebeziehung, Gegenübertragung.
Literatur:
· Jon Allen & Peter Fonagy (Hrsg.): Mentalisierungsgestützte Therapie. Stuttgart: Klett 2006
· Wolfram Bender & Christian Stadler: Psychodrama-Therapie: Grundlagen, Methodik und Anwendungsgebiete. Stuttgart: Schattauer 2011
· Hans Förstl (Hrsg.): Theory of Mind. Neurobiologie und Psychologie sozialen Verhaltens. Heidelberg: Springer 2007
· Jean Piaget: Meine Theorien der geistigen Entwicklung. Stuttgart: Beltz 2010
· Eckhard Roediger: Praxis der Schematherapie. Grundlagen – Anwendung – Perspektiven. Stuttgart: Schattauer 2008
· Christian Stadler & Sabine Kern: Psychodrama. Eine Einführung. Wiesbaden: VS 2010
· Nadia Zaboura: Das empathische Gehirn. Spiegelneurone als Grundlage menschlicher Kommunikation. Wiesbaden: VS 2009